Trojanische Pferde. Eine notwendige wie sinnlose Wutrede.

 
 

Es ist nicht das Virus, das „nervt“ (Söder), sondern das nicht enden wollende Fürdummverkauftwerden. Es wird keine „neuen Freiheiten“ (Merkel) geben, nicht einmal die alten Freiheiten wird man uns zurück erstatten.

Nein, es ist nicht mehr zum Aushalten. Nicht noch Wochen oder gar Monate. Die Selbstzerstörung dieses Landes schürt unseren Zorn. Die Ausreden und Lügen der Herrschenden sind unerträglich geworden. Es ist nicht das Virus, das „nervt“ (Söder), sondern das nicht enden wollende Fürdummverkauftwerden. Es wird keine „neuen Freiheiten“ (Merkel) geben, nicht einmal die alten Freiheiten wird man uns zurück erstatten.

I.

Jeden Tag neue Begründungen. Erst dieser Wert, dann jener, dann diese Mutation, dann die nächste. Die Mutation der Mutation in den verdrosteten Hirnen. Dort sitzt das wahre Virus und entfaltet seine zerstörerische Kraft. Allmählich fällt auf, dass die Regierenden gar nicht mehr interessiert sind am normalen, zivilisierten, kultivierten Arbeiten und Leben in unserem, nicht ihrem Land. Wir nehmen ihnen nicht mehr ab, dass sie sich sorgen um uns. Sie sorgen sich allenfalls noch darum, dass wir, die Beschränkten, ihnen die tägliche Dosis Angstparolen nicht mehr abnehmen könnten. Ich nehme den Regierenden nicht mehr ab, dass ihnen ihr eigenes Versagen und die nicht enden sollenden Lockdownexzesse leid tun. Es ist alles Absicht. Die sinkenden Infektionszahlen haben nichts zu bedeuten. Denn es geht schon lange nicht mehr um das Beherrschen einer Pandemie. Es geht um die nackte Herrschaft über uns, unsere Köpfe, unsere Gesundheit. Ja, sie machen uns krank unter dem Vorwand, nichts gehe über unsere Gesundheit. Das beleidigt und empört uns, und wir haben erkannt: Das Virus ist nicht der wahre Feind. Der wahre Feind der Regierenden sind wir, die wir auf unserer Freiheit bestehen. Und unser wahrer Feind sind sie. Deshalb lehnen wir nicht nur ihre Politik ab, wir lehnen sie ab. Sie haben die demokratischen Spielregeln außer Kraft gesetzt. Also wird es Zeit, dass wir die Regierenden außer Kraft setzen. Das systematische, planmäßige Schüren von Angst ist eine gezielte Methode, uns das Leben zu verdüstern, das Land herunter zu fahren bis zur Unkenntlichkeit, seine Bildung, seine Kultur, seine Wirtschaftskraft, unseren Lebensmut zu zerstören. So wird selbst aus dem Versagen ein Schuh: als planmäßiges Verweigern. Uns kujonieren von ihrer Macht Besoffene. Dem letzten Bürger müsste klar sein, dass die södernde Merkel (samt ihrem Dr. med im Kanzleramt) und der merkelnde Söder in seiner Hybris („alles hat nur funktioniert, was wir tun“) nicht mehr auf dem Boden des Grundgesetzes agieren, sondern bloß noch auf dem Boden ihrer eigenen Unzurechnungsfähigkeit.

II.

Das Virus ist ein Pferd. Ein trojanisches. Troja wird fallen. Der Feind sitzt bereits in seinen Mauern. War Troja einst eine Wiege Europas, fällt nun EU-Europa rasant dem Ende seiner dreitausendjährigen Erfolgsgeschichte entgegen. Das Virus wirkt wie einst das Pferd: Es dient den wahren Feinden als Versteck. Denn es geht ihnen nicht mehr nur um die Eindämmung einer Pandemie. Das Ziel ist mittlerweile unverhohlen ein anderes, die Zerstörung von allem, was Europa bisher ausmachte: Freiheit, Individualismus, Aufklärung. Nur merken es die EU-Europäer nicht. Sie haben wie einst die Trojaner dem Pferd die Tore geöffnet und bestaunen, halb freudig, halb besorgt, was nun in ihren Mauern steht. Ist es gar ein Geschenk der Götter?

III.

Es langweilt und ermüdet, immer wieder das Offensichtliche wiederholen zu müssen, weil es immer noch nicht angekommen ist in einer fast schon zu Tode anästhesierten und entmündigten und von Dauerpropaganda zermürbten Gesellschaft. Natürlich hat sich längst auch Merkel als trojanischer Gaul besonderer Bauart entpuppt. Aus der kollektivistischen Spießerzone hat es sich aufgemacht, hat irgend etwas von Freiheit und Markt gewiehert, dass sich die Balken gebogen haben, (Ferdinand Knauss hat es bei TE kürzlich belegt), ist als Geschenk der Einheit begrüßt und bejubelt worden. Man hat die Hüte geschwenkt vor Freude, dass da endlich jemand der Bonner Republik und den alten weißen Säcken im dekadenten Westen Paroli bietet und mit Frauenpower imponiert. Und die dekadenten, alten Pfeifen haben sich ihr zu Füßen geworfen. Sie hat mit allem abgeräumt, was dieses Land einst getragen hat. Die Welt am musterhaft deutschen Moralwesen genesen zu lassen – sogar das haben ihr die Enkel der Nazigeneration freudig abgenommen. Nichts gelernt aus der Geschichte: Manchmal kommt sie als ihr Gegenteil getarnt wieder – als trojanisches Pferd. Ja, es muss einmal gesagt sein: Nach AH gab es nichts Verhängnisvolleres in diesem Amt als AM. Oder sagen wir es weniger polemisch: Den Ruf als schlechtester Kanzler der Bundesrepublik hat sie sich redlich verdient. Als GröVaz, als größte und dennoch meistverehrte Versagerin aller Zeiten wird sie in Erinnerung bleiben. Stimmt nicht? Das Virus ist schuld? Träumen Sie weiter! Die Aufräumarbeiten werden den Deutschen länger zu schaffen machen als der Wiederaufbau vor einem Dreivierteljahrhundert. Und wenn die verordnete Moral sich als Verblendung erwiesen hat, wird selbst sie, die Moral, am Boden liegen und niemand wissen, wie die Demoralisierung überwunden werden kann.

 

Der nachfolgende Text vom renomiertem Journalisten Henryk M. Broder spricht mir aus dem Herzen. Und nein, ich bin nicht "rääääächts"!

Henryk M. Broder / 30.01.2021 / 06:00 /

 

 

 

Die Bürokratie erlebt ihre Brunftzeit

Alles in mir rebelliert, wenn ich nur das Wort Corona höre. Die Atemwege, der Magen und vor allem die Galle. Ich bekomme keine Luft, das letzte Nachtmahl bahnt sich wieder den Weg nach oben, und das Weiße in meinen Augäpfeln färbt sich gelb ein. Am schlimmsten wird es, wenn ich einen der Bauchredner der Kanzlerin, Wirtschaftsminister Altmaier oder Kanzleramtschef Braun, im Fernsehen erlebe, was praktisch jeden Tag, manchmal auch mehrmals täglich passiert, weil es der Job der beiden ist, alles, was die Kanzlerin tut oder unterlässt, zu einem Erfolg zu verklären.

Die Regierung arbeite Tag und Nacht zum Wohle der Menschen, und wenn es mal irgendwo hakt oder ruckelt, dann nur deswegen, weil die Bürger die Regeln nicht ernst nehmen, das Abstandsgebot in überfüllten Bussen und Bahnen missachten, die Maskenpflicht im Freien ignorieren oder wilde Partys mit den Nachbarn feiern. Im Gegensatz zu der Bevölkerung mache die Regierung alles richtig, es gebe keinen Grund, ihr Versagen vorzuwerfen, das sei falsch und unfair.

Zuletzt habe ich Staatsminister Braun bei „Anne Will“ gesehen. Als Erstes fiel mir auf, wie ordentlich frisiert er war. Rund um die Ohren lag eine haarfreie Zone, im Nacken war nicht einmal der Ansatz eines Flaums zu erkennen. Sieht so ein Mann aus, der seit über vier Wochen nicht mehr beim Friseur war? Hat er ein paar Reserveaugen im Hinterkopf, schneidet er sich die Haare selber, oder gibt es eine Ausnahmeregelung für wichtige Funktionsträger?

Wie die Weinkönigin von Traben-Trarbach

Auch die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, die per Video zugeschaltet war, sah aus, als käme sie gerade von einer längeren Sitzung beim Figaro ihres Vertrauens. Es muss Stunden gedauert haben, sie dermaßen aufzuhübschen, dass sie auch an einem der rheinland-pfälzischen Wettbewerbe zur Weinkönigin von Traben-Trarbach oder Meckenheim hätten teilnehmen können, wären sie nicht alle coronahalber abgesagt worden.

Solche Petitessen treiben mich in eine Raserei, die ich nur mühsam unterdrücken kann. Offenbar gilt in Deutschland wieder die Regel: „Quod licet Iovi, non licet bovi“, eine römische Weisheit, die auch in der DDR praktiziert wurde, wo sich das einfache Volk langweilige DEFA-Filme ansehen musste, während die Angehörigen des Zentralkomitees und anderer Parteiorgane Zugang zu Russ-Meyer-Videos hatten.

Auch der neue deutsche Alltag wird immer absurder. Blumenläden zum Beispiel dürfen nicht öffnen, aber jede EDEKA-Filiale  darf Blumen verkaufen, und viele tun es auch. Sollte es jemals ein Ende des Lockdowns geben, was ich bezweifle, werden die großen systemrelevanten Supermärkte die kleinen Konkurrenten vom Markt gefegt haben. Da hilft auch kein Jammern und kein Klagen über die „Verödung“ der Innenstädte und keine „Paketsteuer“ auf Einkäufe im Internet.

Mein Reparaturschneider, der auch eine Reinigung betreibt, erzählte mir, er dürfe weiterhin Hosen, Jacken und Röcke annehmen – aber nur zum Reinigen, nicht zum Reparieren. „Wo liegt der Unterschied?“, fragte er mich. Ich konnte ihm keine Antwort geben.

Kaffeesatz-Journalismus im Dienst staatlicher Propaganda

Ich würde gerne wissen, wer sich alle diese Regelungen ausdenkt, wie viele hundert oder tausend Beamte damit beschäftigt sind, Listen aufzustellen, was erlaubt und was verboten ist und welche Ausnahmen wann gelten. Derzeit darf nicht einmal unsere Lola zum Hundefriseur, obwohl Haustiere nicht als Corona-Verbreiter gelten. Die Bürokratie erlebt ihre Brunftzeit.

Eine innere Stimme sagt mir, dass nicht nur die Pandemie, sondern auch der Kampf gegen sie aus dem Ruder gelaufen ist. Wie kommt z.B. eine Meldung zustande, die am Montagabend in den „Tagesthemen“ verlesen wurde?

Während der deutschlandweiten Corona-Impfungen könnte es massive Störversuche geben, so die Befürchtung des Innenministeriums. Zwar gebe es noch keine konkreten Hinweise auf Störaktionen, so die Bundesregierung, es bestehe jedoch eine, so wörtlich, abstrakte Gefährdung für Pharma-Unternehmen, Impfzentren, Transporte und Lagerstätten. Im Inland gehe sie von Impfgegnern, Corona-Skeptikern und Verschwörungstheoretikern aus. Hinzu komme das Risiko von Spionage- und Sabotage-Versuchen ausländischer Geheimdienste.“

Das ist Kaffeesatz-Journalismus im Dienst staatlicher Propaganda. Zwar gebe es noch keine Hinweise auf Störaktionen, aber doch eine Gefährdung, die so hochgradig abstrakt ist, dass nicht einmal gesagt wird, worauf diese Einschätzung beruht. Auch in der DDR, der polit-pädagogischen Heimat der jetzigen Bundeskanzlerin, herrschte allzeit eine abstrakte Gefährdungslage, nur dass sie nicht von Impfgegnern, Corona-Skeptikern und Verschwörungstheoretikern ausging, sondern von „Faschisten“, „Imperialisten“ und anderen „feindlich-negativen Kräften“, die eine Gefahr für den Bestand der DDR darstellten.

Die Zeiten ändern sich, die Tradition lebt weiter.

Zuerst erschienen in der Zürcher Weltwoche.

 

  

Der Text der früheren DDR-Bürgerrechtlerin Vera-Lengsfeld ist absolut lesenswert!

Ansehen und hören lohnt sich!

„Wer zu Grunde gehen soll, der wird zuvor stolz; und Hochmut kommt vor dem Fall“ (1) — Bibel, Buch der Sprüche 16:18.

Lautsprecher einschalten!

„Die Bürger werden eines Tages nicht nur die Worte und Taten der Politiker zu bereuen haben, sondern auch das furchtbare Schweigen der Mehrheit.“          Bertold Brecht

Vielen Dank an Frau Seidler und selbstverständlich auch an alle anderen, die meine Verabschiedung gestaltet haben!

Unsere Öffnungszeiten

Mo.-Fr. :

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11:30  - 14:30 

Essensausgabe bis 13:45 Uhr!

Bewusst geniessen in der Cafeteria66!

Wir verarbeiten grundsätzlich keine genmanipulierten Lebensmittel.

 

Das Frischfleisch (Rind- und Schweinefleisch) beziehen wir überwiegend aus der Region Ostholstein. Damit reduzieren wir inhumane Tiertransporte quer durch Europa. Lediglich bei Steak-Aktionen beziehen wir das Fleisch aus Südamerika, wobei auch dort die Tiere ein gutes Leben haben.

 

Alle Suppen und Saucen sind seit Mitte 2011 ohne Geschmacksverstärker.

 

Seit März 2012 sind unsere Kaffeespezialitäten aus fair gehandelter und mit dem Transfair-Siegel ausgezeichneter Ware hergestellt.

 

Das Mineralwasser stammt aus Norderstedt, ein Großteil der sonstigen Ware beziehen wir aus der Region. Damit wollen wir dazu beitragen, umweltschädliche LKW-Transporte zu vermeiden.

 

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